Von Röllchen und Bündchen

Inzwischen ist auch beim zweiten Ärmel der Ärmelschlitz fertig, und beide Ärmel sind an den Längsnähten geschlossen.

Bevor es nun ans Bündchen geht, schaut Euch diese schöne Werbeanzeige aus den 50er Jahren an:guetermann

Wo die Dame recht hat, hat sie recht: Am Nähgarn sollte man nicht sparen. Ein paar Cent mehr für Qualitätsgarn sind unter dem Strich Peanuts, machen sich aber positiv bemerkbar. Gleiches gilt für Nähmaschinennadeln, Steck- und Nähnadeln. Ich bin ja eigentlich ein Schnäppchenjäger, aber aus eigener (leidvoller!) Erfahrung kaufe ich keine Nadeln und kein Garn mehr im Ein-Euro-Ramsch-Laden. Schlechtes Garn reißt ständig oder schmilzt beim Bügeln. Schlechte Nähnadeln ruinieren den Stoff, billige Stecknadeln mit Plastikkopf verbiegen, oder das Plastik löst sich unter dem Bügeleisen auf. Daher: Lieber in gutes Garn und gutes Werkzeug investieren.
Wer keinen Laden vor Ort hat, kann Zubehör auch in Shops für Schneiderbedarf im Internet kaufen. Beim Garn braucht man in der Regel nicht alle Farben des Regenbogens. Ich habe für die Overlock je vier Garnkronen in Schwarz, Weiß, Grau, Dunkelblau und Braun vorrätig. Damit kommt man bei rund 80% aller Näharbeiten über die Runden (Weiß wird immer am schnellsten leer). Für die sichtbaren Nähte reicht dann eine kleine Menge, passend zum Stoff. In
dem Buch „Nähen für Dummies“ habe ich die Empfehlung gelesen, jedes neue Nähprojekt mit einer frischen Nähmaschinennadel zu beginnen. Das halte ich inzwischen auch so und rangiere verbogene oder abgenutzte Nadeln sofort aus.
Jetzt aber genug der Worte: Es geht endlich weiter.

Wir haben nun an jedem fertig zusammengenähten Ärmel eine untere Kante mit Schlitz. Der Schlitz sitzt näher an der Rückseite des Ärmels, das heißt der Abstand vom Schlitz zur Ärmelnaht ist dort geringer als vorne.Die Manschette hat an einer Seite dieselbe Dreiecksform wie das Vorderteil des Kleides. Dabei wird sie so angenäht, dass die dreieckige Seite beim Zuknöpfen oben ist, also vorne liegt.

Das Bündchen-Schnittteil, das mit der Bügeleinlage verstärkt wurde, stecke ich nun rechts auf rechts an die Ärmelkante. Beginnend und endend jeweils an der nach innen gefalteten Paspel. Im Idealfall sollten am Anfang und Ende der Manschette 1 cm überstehen. Kommt das nicht hin, lässt sich die Ärmelweite anhand der Falten noch ein wenig justieren.

Nun die Naht mit der Maschine steppen und die Nahtzugabe in Richtung Manschette bügeln. Am unverstärkten Manschettenteil bügeln wir nun die Längskante, die später zum Ärmel hin und nach innen zeigt, einen guten Zentimeter breit um.

Jetzt werden die Manschetten rechts auf rechts zusammengeheftet, und zwar so, dass der nach außen umgebügelte Teil auf der in den Ärmel gebügelten Nahtzugabe des bereits angenähten Manschettenteils liegt. Die seitlichen und oberen Kanten der Manschetten heften und mit der Maschine zusammensteppen. An den Ecken und der Pfeilspitze empfehle ich euch, einen kleinen Stich einzustellen und mehrmals (vorwärts und rückwärts) über diese Stellen zu nähen. Denn hier wird vor dem Wenden der Stoff abgeschnitten und es kann leicht passieren, dass man dabei in einen Nahtfaden erwischt. Mit doppelter Naht ist man jedenfalls auf der sicheren Seite.

 

Zum Wenden und Bügeln kann man gut ein Lineal aus Holz (an der rechtwinkligen Kante), einen Kochlöffel oder eine dicke Stricknadel benutzen.
Wenn nun die Manschette gewendet und flachgebügelt ist, drehen wir den Ärmel auf links und heften die nach innen umgebügelte Kante von Hand so fest, dass die Heftlinie knapp über die erste Ansatznaht lappt. Nun können wir von rechts im Nahtschatten, das heißt, haarscharf an der ersten Naht, steppen, sodass die Naht auf der rechten Seite nahezu unsichtbar bleibt. Ich habe zusätzlich eine Naht an der unteren Kante der Manschette gesteppt.
img_3015
Fertig ist dann die Manschette. Um das Knopfloch kümmern wir uns später. Beim nächsten Mal ist das obere Vorderteil an der Reihe.

Advertisements

Ein Kleid von Dior – in Pfeil-Linie

frau-und-heimIn den letzten Tagen bin ich nicht zum Nähen gekommen. Aber das macht nichts: Ehe wieder eine mehr oder weniger langweilige Detailarbeit wie die Ärmelmanschette kommt, möchte ich etwas über die Mode von 1956 erzählen. Ist euch schon aufgefallen, dass Taille und Manschetten an meinem Modell wie Pfeile geformt sind?

Tatsächlich war die so genannte „Pfeil-Linie“ damals der aktuellste Trend und stammte, wie fast alle Modetrends aus Paris. Erfunden hatte sie der 1905 geborene Christian Dior, dessen Entwürfe während der ganzen 50er Jahre maßgebend und prägend für die Mode waren. Der Traum, ein Kleid des Maestros zu besitzen, war in der Damenwelt so verbreitet, dass 1958 sogar ein Roman mit dem Titel „Ein Kleid von Dior“ (von Paul Gallico) erschien.

Christian Dior stammte aus einem wohlhabenden Elternhaus, sein Vater war Großindustrieller. Zunächst deutete nichts auf eine Karriere in der Modebranche. Er begann eine politikwissenschaftliche Ausbildung im diplomatischen Dienst und schloss diese auch erfolgreich ab. Finanziell unterstützt vom Vater, betrieb er eine Zeit lang eine eigene Kunst-Galerie in Paris. In Folge der Weltwirtschaftskrise ging das väterliche Unternehmen 1931 in Insolvenz, und Christian Dior musste nun seinen Lebensunterhalt selbst verdienen. Er entwarf und zeichnete zunächst Hüte für die Modebeilage der Zeitung Le Figaro und erhielt dadurch Aufträge zu Modeskizzen für Pariser Haute Couture Modehäuser. Der Modeschöpfer Robert Piguet sah die Entwürfe und engagierte den damals 33-jährigen Christian Dior für sein Modehaus.

Bedingt durch seinen Wehrdienst und den 2. Weltkrieg konnte Christian Dior jedoch erst 1946 mit Hilfe des Unternehmers Marcel Boussac sein eigenes Haute-Couture-Haus in der eleganten Avenue Montaigne in Paris eröffnen. Aber schon die erste Kollektion, die er im Februar 1947 vorstellte, schlug ein wie eine Bombe und wurde von der amerikanischen Presse als „New Look“ gefeiert. Schmale Taillen, weite, schwingende Röcke, duftige Stoffe. Diese märchenhaft erscheinenden Roben standen im extremen Kontrast zur Alltagskleidung, denn nach wie vor herrschte Textilknappheit.
Jede Saison überraschte Dior fortan seine Kundinnen mit einer neuen Modelinie. Auf die H-Line folgten die A-Linie und die Maiglöckchen-Linie, gefolgt von der Y-Linie und Pfeil-Linie.

dior-linien

Kaum hatte er eine neue Kollektion vorgestellt, wurden Kleider mit der jeweils neuesten Linie nachgeahmt und tauchen als vereinfachte Schnittmuster in den Zeitschriften für Hobby-Schneiderinnen auf. Ein Beispiel dafür ist das hier vorgestellte Modell aus dem Heft „Stimme der Frau“.

Mitte der 1950er Jahre beschäftigte Christan Dior über 900 Mitarbeiter, und im April 1957 erschien das Konterfei des „Meisters“ mit einer riesigen Schneiderschere auf der Titelseite des Time Magazines. Leider konnte er sich an diesem Triumph nicht lange erfreuen: Am 24. Oktober starb Christian Dior in dem italienischen Kurort Montacatini an einem Herzanfall. Er war 52 Jahre „alt“ und hatte davon 10 Jahre im Rampenlicht gestanden.

Zur Modelinie von 1956 finden wir in der Zeitung „Die Zeit“ vom 9. Februar 1956 einen umfassenden Bericht. Darin heißt es: „Die ersten Modeschauen der Pariser Haute Couture brachten keine revolutionären Umwälzungen des Modebildes für Frühling und Sommer – und viele Frauen in der ganzen Welt atmen auf, weil sie nicht mit einem Schlag „von gestern“ sind. (…) Die engen Etui-Kleider der Wintersaison wurden neu abgewandelt, und die Prinzeß-Silhouette mit durchlaufender oder hoch heraufgezogener Empire-Taille mit Riegeln und Drapierungen über der Büste taucht in neuen Variationen auf. Man trägt aber auch gegürtelte Kleider. (…) Dior, immer noch der Schrittmacher der Weltmode, nannte sein Leitbild ligne fliehe, Pfeillinie. Mit ungepolsterten und weichen Schultern, die er durch einen besonderen Raglanschnitt der Ärmel erreicht, und mit zurückhaltender Betonung der Büste seiner an der Gestalt herabgleitenden, die Formen nicht besonders herausarbeitenden Modellen hat er ein Bild der Frau entworfen, das naiv, grazil und in seiner verschämten Reserve sehr rührend und anziehend wirkt.

So viel für heute zur Mode von 1956, beim nächsten Mal geht es pfeilschnell weiter mit den Näharbeiten.

„Ich mache mir ’nen Schlitz ins Kleid“

ek

…sang Evelyn Künneke in einem Schlager aus dem Jahr 1961. Gemeint war aber sicher nicht der Schlitz an ihrem Ärmelbündchen

Heute wollen wir uns aber genau diesem unspektakulären, aber doch wichtigen Schlitz widmen. Ich zeige euch hier eine einfache Version, die Öffnung am Ärmelbündchen zu verarbeiten.
Es gibt viele Möglichkeiten mit und ohne Schlitzbeleg; auffällige und eher unauffällige. Da bei meinem Kleid aber nicht der Ärmel die erste Geige spielen soll, habe ich mich für die simpelste und unauffälligste Version entschieden.
Zum Einfassen ist ein Schrägstreifen notwendig, der
4 cm breit und etwas mehr als doppelt so lang ist wie der Einschnitt am Ärmel.
Schrägstreifen werden diagonal zum Fadenlauf des Stoffes zugeschnitten und haben zwei entscheidende Pluspunkte:
1) Sie lassen sich dehnen, fast wie ein Gummiband
.
2) Sie fransen an den Kanten nicht aus.

Bei der Verarbeitung gehe ich folgendermaßen vor: Zuerst hefte ich den Schrägstreifen unter dem Schlitz an der Kante des aufgeklappten Einschnitts fest. Dabei liegt die rechte Seite des Ärmelstoffs und die rechte Seite des Schrägstreifens oben. Bei meinem Stoff ist das nicht wichtig, weil Ober- und Unterseite gleich sind.

Zur Mitte des Einschnitts hin gehe ich mit den Stichen am Ärmel ganz nah an die Kante, beim Schrägstreifen bleibt der Abstand immer gleich (ca. 5-7 mm).


Nun wird die Naht
mit der Maschine gesteppt und danach von der linken Seite in Richtung Schrägstreifen ausgebügelt.
Im nächsten Schritt falte ich den Schrägstreifen in der Mitte (offene Kante Richtung Naht) und bügele ihn noch einmal um.

Nun den Schrägstreifen noch einmal umklappen und auf der rechten Seite so festheften, dass die Kante ganz knapp die erste Naht verdeckt.
Um den gefalteten Schrägstreifen akurat dicht an der Kante festzusteppen, verwende ich einen anderen Nähfuß. Man kann bei ihm die Nadel ganz dicht links oder rechts an der Kante nähen, was vor allem bei Reißverschlüssen sehr praktisch ist.


Ist die Naht schön sauber und ordentlich geworden, darf sie gebügelt werden. Ansonsten auftrennen und noch einmal versuchen. Diese kleine Mühe muss sein. Notfalls morgen, wenn uns heute die Lust vergangen ist…..
Wenn wir nun die linke Ärmelseite unten zusammenlegen, sieht der Ärmelschlitz so aus:

img_2888

Jetzt kommt die kürzeste Naht, aber der fummeligste Teil der Übung. Das untere Ende des Schrägstreifens/Belegs wird in einem Winkel von ca. 45 Grad von der Außenkante bis zum Ansatz zusammengenäht, so, wie ich es hier mit einer roten Linie eingezeichnet habe.
Damit die Paspel schön aufeinanderliegt, kann man sie direkt an der Kante mit ein paar Handstichen zusammenheften.
Die Nähmaschine auf eine kleine Stichlänge einstellen, wieder den normalen Nähfuß einsetzen, und die Mini-Naht vorsichtig ausführen.
Von der linken Seite sieht der Ärmelschlitz nun so aus….

img_2893

und von rechts so.

img_2895
Geschafft!

Vor dem Verbinden der Ärmelnaht hefte ich noch die Falten und bügele sie ein wenig.

Nun noch ein kleiner Trick, der uns später beim Einsetzen des Ärmels helfen wird:
Auf den offenen Ärmel zeichne ich in Höhe der Armkugel mit Schneiderkreide ein Kreuz, bei dem die Linien genau dem Fadenlauf entsprechen. Das hilft uns später, zu kontrollieren, ober der Ärmel gerade sitzt.

img_2894
Vor dem Einsetzen ist aber noch das Bündchen an der Reihe.
Und das zeige ich dann beim nächsten Mal.

img_2787

Es geht mit Volldampf weiter

img_2787Unsere Schnitteile können nun an den Kanten nicht mehr ausfransen. Eine tolle Gelegenheit, schon einmal auszuprobieren, wie das fertige Kleid von hinten aussehen wird. Der etwas komplizierteren Vorderseite wenden wir uns später zu, wenn wir schon etwas mutiger geworden sind.
Darf ich euch meine bezaubernde Assistentin – meine Schneiderbüste – vorstellen?!
An dieser Dame aus Hartschaum mit der genormten Konfektionsgröße 40 stecke ich die Teile für die Rückseite des Kleides mit Stecknadeln fest: Oberes Rückenteil, Miederteil und Rock. Am Rock habe ich vor dem Versäubern schon die Falten eingelegt und ab der Taille 40 cm lang abgenäht.
Das sieht doch schon ganz vielversprechend aus.

Nun nehme ich die Teile wieder ab und nähe das obere Rückenteil und den Rock an das Miederteil.


Im letzten Beitrag habe ich schon angekündigt, dass ich heute auch etwas über das Bügeln erzählen möchte. Bügeln ist beim Nähen nämlich so wichtig wie das Salz beim Kochen! Bügelbrett und Bügeleisen sollten deshalb während der gesamten Näharbeit immer griffbereit und in Reichweite stehen.
Vor Kurzem habe ich mir ein neues Bügeleisen zugelegt und musste feststellen, dass ich bisher immer nur schlechte Modelle hatte. Entweder wurden sie nicht heiß genug, oder die Temperatur ließ sich nicht gut regeln; der Dampfbehälter tropfte; oder die Sohle wollte nicht richtig gleiten. Mein neues Bügeleisen ist ganz wunderbar, lässt sich bestens regeln, macht gleichmäßig Dampf und gleitet über den Stoff wie eine Eiskunstläuferin. Da macht das Bügeln richtig Laune. Es lohnt sich also, ein gutes Bügeleisen zu kaufen.

img_2855


Beim Bügeln von Ärmeln und anderen schwer zugänglichen Zonen leistet ein Ärmelbrett gute Dienste. Zur Not kann man auch zwei alte Geschirrtücher zu einer festen Rolle formen und unter den Stoff schieben. Vor dem Aufbügeln der Einlage empfehle ich, vorher auf einem Stoffrest mit einen Stück Einlage zu probieren und ein Bügeltuch (oder dünnes Baumwolltuch) über Stoff und Einlage zu legen.
Denn wenn die Temperatur zu hoch wird, schmilzt die Einlage, und der Klebstoff hängt am Bügeleisen. Eine elende Schweinerei, die man sich mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen ersparen kann!

bugeln-leicht-gemacht

Wer schon selbst näht, weiß, dass jede Naht nach dem Nähen ausgebügelt werden sollte, bevor die nächste kommt. Jetzt verrate ich euch einen weiteren Trick: Bügelt die Nähte immer schon vor dem Nähen. Wenn die Kanten aufeinander geheftet oder gesteckt sind, einfach mit dem Bügeleisen über die künftige Naht fahren, und erst danach nähen. Die Teile liegen sofort viel sauberer aufeinander, und die Naht wird automatisch gleichmäßiger.

Das gilt vor allem für Säume und für Nähte, bei denen an einem Teil etwas „Mehrweite“ eingehalten wird. Dies ist zum Beispiel bei Ärmeln der Fall. Die Kante oben am Ärmel ist fast immer ein wenig länger als der Armausschnitt. Würde man die Schnitt-Teile einfach so aufeinander nähen, stünde an den Ärmelrändern je ein Stück über. Der Stoff der Armkugel soll sich aber schön rund um die Schulter legen ohne zu spannen. Deshalb wird die Mehrweite an den Rändern der Armkugel vorsichtig zusammengeschoben, und zwar so, dass sich keine Falten bilden (es sei denn, ihr wollt eine Dirndl-Bluse mit Puffärmeln nähen). Man nennt dies „Einhalten“. Am besten funktioniert das, wenn die Kante vorher vorsichtig mit Heftstichen eingereiht wird. Dann werden die Heftfäden etwas angezogen, und die Mehrweite wird mit dem Bügeleisen vorsichtig eingebügelt. Wenn die Ärmel eingesetzt werden, kann ich das gerne auch mit ein paar Bildern zeigen.
Auch hier am Miederteil musste der Stoff ein wenig eingehalten werden. Da es nur wenige Millimeter waren, klappte es auch ohne Heftfäden mit dem Zusammenschieben.
Die beiden Verbindungsnähte werden geheftet, vorsichtig gebügelt und nun auf der „normalen“ Nähmaschine zusammengenäht.


Meine Maschine ist ein Modell  aus den 1970er Jahren vom Versandhaus Quelle. Sie hat noch keine Elektronik, aber die wichtigsten Nutzstiche, näht präzise geradeaus und kämpft sich wacker durch dickere Stoffe, wenn es sein muss. Und einen Freiarm hat sie auch. Für meine Bedürfnisse reicht das vollkommen aus. Als Zugeständnis an die Neuzeit habe ich die Glühlampe, die eher funzelig war und immer glühend heiß wurde, gegen eine moderne LED-Birne ausgetauscht.
Gute Beleuchtung ist beim Nähen Gold wert! Vor allem, wenn ihr Stoffe in dunklen Farben näht.

privileg

Nach dem Zusammennähen entferne ich alle Heftfäden (auch bei den Falten am oberen Rückenteil), und dann wird alles zusammen …. na, ratet mal ….

Genau: noch einmal gebügelt. Die Nahtzugaben bügele ich dann jeweils in das Miederteil hinein. Nun stecke das fertige Teil noch einmal auf der Puppe fest.

Voilá ! Ein schöner Rücken kann auch entzücken…..
Beim nächsten Mal zeige ich Euch, wie der Schlitz an den Ärmelbündchen genäht wird. Ihr dürft gespannt sein!